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Produktinformationen "Modernisierung"

Wohnwertverbesserungen und Maßnahmen zur Energieeinsparung können teuer werden


Energiewende, höhere Energieeffizienz und energetische Gebäudemodernisierung gehören zu den aktuell wichtigen politischen Themen. Die mietrechtlichen Voraussetzungen und Folgen müssen aber immer mitgedacht werden. Nach geltender Rechtslage kann der Vermieter 11 Prozent der Modernisierungskosten auf die Jahresmiete aufschlagen. Investiert er beispielsweise 20.000 Euro anteilig in die Mieterwohnung, führt das zu einer Mieterhöhung von 183,33 Euro monatlich für den betreffenden Mieter. 

Hier zeigt sich, dass die Modernisierung eine „Medaille mit zwei Seiten“ ist. Sinnvolle Verbesserungen und Einsparungen liegen natürlich auch im Interesse der Bewohner. Oft sind die Vorteile für Mieter aber fragwürdig, vielfach überfordern die drastischen Mietsteigerungen, die Modernisierungsarbeiten nach sich ziehen, die Mieter. 


Die Vermieter-Modernisierung

Zu Reparaturen oder zur Mängelbeseitigung ist der Vermieter verpflichtet. Für diese Arbeiten kann er keine Mieterhöhungen fordern. Bei Modernisierungen ist es dagegen seine freie Entscheidung, ob er modernisiert und dann die Miete erhöht oder nicht. 

Was sind Modernisierungen?
Modernisierungen sind Baumaßnahmen zur Wohnwertverbesserung und können Belichtung, Belüftung, Schallschutz oder sanitäre Einrichtungen betreffen. Daneben fallen Maßnahmen zur Einsparung von Energie (Endenergie) und Wasser ebenfalls unter Modernisierungen. Hier geht es in erster Linie um Wärmedämmung oder den Einbau neuer Heizungsanlagen.

Vermieter hat Ankündigungspflicht
Der Vermieter muss die Modernisierungsmaßnahmen spätestens drei Monate vor Beginn der geplanten Arbeiten ankündigen. Er muss schriftlich mitteilen, welche Arbeiten er im einzelnen durchführen will, welchen Umfang diese Arbeiten voraussichtlich haben, wann die Arbeiten voraussichtlich beginnen, wie lange sie dauern sollen und welche Mieterhöhung dann zu erwarten ist. Neu ist, dass der Vermieter den Mieter auch über Form und Frist der Geltendmachung möglicher Härtegründe unterrichten muss.


Welche Mieterhöhung ist gerechtfertigt?
Der Vermieter kann 11 Prozent der Modernisierungskosten auf die Jahresmiete aufschlagen.
Der Vermieter darf die Miete nicht erhöhen, wenn eine Staffel- oder Indexmiete vereinbart wurde, wenn eine Erhöhung vertraglich ausgeschlossen ist oder wenn die Modernisierungsarbeiten bereits vor Abschluss des Mietvertrages beendet waren.
Öffentliche Fördermittel, die er im Zusammenhang mit den Modernisierungsarbeiten erhalten hat, muss der Vermieter von den Modernisierungskosten abziehen.
Ist die Mieterhöhungserklärung des Vermieters in Ordnung, muss der Mieter die neue Miete ab dem dritten Monat nach Zugang der Erhöhungserklärung zahlen.

76 Seiten  Stand 12/2013  ISBN 978-3-944608-02-0

ISBN 978-3-944608-00-6
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